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„Wir sind dann mal weg!" – Pilgern auf dem Hümmlinger Pilgerweg

Unter diesem Motto machten sich die Schüler*innen der Berufsfachschule Sozialpädagogische Assistenz kurz vor den Herbstferien im Rahmen des Religionsunterrichts auf den Weg. Kurzerhand wurde das Klassenzimmer nach draußen verlegt, in die Welt, in Bewegung. h1
Die Etappe Börger-Sögel sollte es sein, die von der beeindruckenden Weidenkirche in Börger durch Felder, Wälder und Weidewiesen führte. Pilgern, was ist das? Ist das was für mich? Was soll mir das bringen? Viele Fragen ergaben sich bei der gemeinsamen Planung und Organisation der Pilgertour. Schnell fanden sich Antworten. Der Wunsch nach Gemeinschaft, Perspektivwechsel und Erholung vom (Schul-)Alltag erfüllte sich schon auf den ersten Metern. Bei stabiler Wetterlage startete die Gruppe ihr Vorhaben zielstrebig. Im Handumdrehen befand man sich im intensiven Gespräch mit den Mitschüler*innen, auch mit jenen, mit denen man zuvor wenig Gelegenheit gefunden hatte, sich auszutauschen. So ergab sich die Möglichkeit, sich im wahrsten Sinne über Gott und die Welt zu unterhalten, sich mit dem eigenen Glauben und zugleich mit dem der Klassenkameradinnen auseinanderzusetzen und sich gleichzeitig besser kennen zu lernen.

Ohne Zwang und sensibel für verschiedene Glaubensbekenntnisse und Weltanschauungen wurden diese Gespräche in vorbereiteten Impulsen und Einführungen in die religiösen Stätten der Wegstrecke vertieft. Mit Denkanstößen, allerhand interessanten Informationen und Übungen, brachten sich die Schüler*innen zu einem bedeutenden Teil ein. So griffen die Schüler*innen die für sie relevanten Themen Achtsamkeit, Natur, Vertrauen, Verbunden sein mit sich, der Natur, anderen und, wenn man möchte, auch mit Gott, auf.
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Nach der Erklimmung des Windberges, der höchsten Erhebung des Emslandes, gerieten die Pilger auf dem offenen Feld in einen Regenschauer. Als Segen empfanden alle eine kleine Scheune, die Unterschlupf bot und eine passende Raststätte für die Mittagspause war. Der Unterschlupf mit besonderer Atmosphäre wurde flink mit ein paar Lichtern zum geeigneten Ort für die geplante Andacht erklärt, die für viele ein besonderes Highlight der Pilgertour war. Unter der Fragestellung „Was ist mir heilig?“ regte eine Schülerinnengruppe ihre Klassenkameradinnen zur Auseinandersetzung mit den Themen Achtsamkeit, Selbstwert, auf das Herz hören und Schöpfung an. Mutzusprüche und Segenswünsche stärkten die Gruppe für die letzte Etappe des Weges. Siehe da, als die Pilger wieder aufbrachen, setzte sich auch die Sonne wieder durch und sie konnten trockenen Fußes weitergehen.
Je näher das Ziel kam, desto spürbarer wurden die körperlichen Reaktionen auf die zurückgelegte Strecke von knapp 14 km. Die ein oder andere Blase und erste Anzeichen von Erschöpfung machten sich bemerkbar. Umso stolzer zeigte sich die Klasse, als sie gemeinsam das Ziel Sögel erreichten.

 

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